Strategie

Wir kaufen Situationen,
nicht Lagen.

Der Wert entsteht dort, wo ein Objekt aus dem Markt fällt: gerissene Finanzierung, halbfertiger Rohbau, struktureller Leerstand. Unser Ansatz ist prozessgetrieben und auf einen klar definierten operativen Hebel ausgerichtet.

Vier Säulen

Disziplinierter Kapitaleinsatz

Jede Investitionsentscheidung durchläuft dieselben vier Prüfungen.
Fällt eine davon negativ aus, kommt das Objekt nicht ins Portfolio.

Säule I

Selektives Anlageuniversum

Distressed und unterbewertete Immobilien mit Residential Charakter in Deutschland und Österreich bundesweit, ohne Beschränkung auf einzelne Bundesländer.

Asset-Klassen: Wohnen und Mehrfamilienhäuser, Pflege und Healthcare, Hotel und Hospitality. Ergänzend Serviced Apartments, Microapartments und Studentenwohnheime.

Eigenkapitaltickets ab € 5 M pro Investment, keine feste Obergrenze; bei bis zu 80 % Fremdfinanzierung entspricht das Projektvolumina ab rund € 25 M pro Objekt.

Säule II

Opportunistischer Einstieg

Ankauf mit signifikantem Abschlag zum Replacement Cost. Wir nutzen strukturelle Ineffizienzen, Zwangsverkäufe und Marktdislokationen gezielt aus.

Der Mindestabschlag auf den Kaufpreis beträgt 25 Prozent. Diese Schwelle ist Eingangskriterium, nicht Verhandlungsziel.

Säule III

Eigener Zugang zu Objekten

Off-Market-Sourcing über das Netzwerk des General Partners: Banken, Insolvenzverwalter und institutionelle Verkäufer.

Objekte, die bereits breit im Markt angeboten wurden, sind für unsere Einstiegslogik in der Regel zu teuer.

Säule IV

Risikomanagement

Fremdfinanzierung maximal 80 Prozent pro Objekt, Einzelinvestment maximal 15 Prozent des Committed Capital. Diversifiziertes Portfolio aus mindestens 10 Assets. Rigoroses Underwriting und unabhängige Bewertungen.

Das Risk Management liegt nach AIFMD Art. 15 vollständig beim externen AIFM.

Value Creation

Vier Hebel, mit denen wir den Wert heben

Operational Restructuring

Aktives Lease-Management, Repositionierung der Mieterstruktur und Kostenoptimierung zur Stabilisierung der Cashflows.

Development & Repositioning

Gezielte Capex-Programme, um latente Wertreserven über physische Aufwertung zu heben.

Structured Exit Planning

Die Exit-Strategie steht ab dem Ankauf fest. Der Haltedauer-Korridor bleibt flexibel und folgt dem Marktzyklus.

ESG Integration

ESG-Faktoren fliessen in jede Investitionsentscheidung ein. Der Fonds ist nach SFDR Article 8 offengelegt.

Differenzierung

Wir wissen, was Fertigstellung kostet.

Ein Objekt mit gerissener Finanzierung und halbfertigem Rohbau lässt sich nicht durch Financial Engineering sanieren. Es braucht einen Projektträger, der den Bau fertigstellt, die Betreiberfrage löst und die Mieterstruktur neu ordnet — und einen Eigenkapitalgeber, der beurteilen kann, ob das gelingt.

Der Fonds stellt ausschliesslich Eigenkapital; Planung, Ausführung und Bauherrenverantwortung liegen beim Projektträger. Über den Operandis-Verbund kennen wir Planung, Kalkulation und Realisierung aus der Praxis. Das unterscheidet uns von Distressed-Fonds, die kaufen und auf die Marktwertaufholung warten.

Anlageuniversum

Wo wir suchen — und wo nicht

Kernmärkte

Deutschland
bundesweit, keine Beschränkung auf einzelne Bundesländer
Österreich
bundesweit, keine Beschränkung auf einzelne Städte oder Bundesländer
Zugangswege
Direkterwerb oder indirekt über Objektgesellschaften (SPVs). Ergänzend Non-Performing Loans mit Immobilienbezug sowie Co-Investments gemeinsam mit anderen Fonds oder Investoren

Ausschlüsse

Büroimmobilien
Strukturelles Marktrisiko, kein Fit zur Asset-Klassen-Strategie
Tickets unter € 5 M
Unterhalb des Mindest-Eigenkapitaltickets von € 5 M pro Investment
Konventioneller Neubau
Neubau in Ortbeton- oder Mauerwerksbauweise; zulässig sind ausschließlich 3D-Betondruck, Modul- und Elementbauweise (Details in den Ankaufsprofilen)
Pure Financial Plays
Ohne operative Restrukturierungsperspektive nicht investierbar